Er ist eine der bekanntesten Herausforderungen in der deutschen Triathlon-Szene: der BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar mit seinen hochkarätigen Rennen in den drei Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Im zweiten Corona-bedingten Ausnahmejahr bieten die Veranstalter den Sportlern mit zwei Rennen zumindest eine ‚Light-Version‘ des Cups an.

Wenn Corona den Veranstaltern keinen Strich durch die Rechnung macht, zählen fünf Wettkämpfe zum klassischen BASF TCRN: Nach der Sprint-Distanz in Mußbach Anfang Juni folgt alle zwei Jahre das Rennen in Maxdorf über die Mitteldistanz. Im Juli feiert Ladenburg die Triathleten beim RömerMan. Eine Woche später startet der HeidelbergMan, den Abschluss bildet der V-Card Triathlon Viernheim im August.

Neue Wertung: zwei aus zwei

In diesem Jahr mussten pandemiebedingt die Wettkämpfe in Mußbach, Maxdorf, und Ladenburg abgesagt werden. Trotzdem möchten die Organisatoren ihren treuen Fans ein bisschen Cup-Feeling bieten. Deshalb fiel nach positiver Rückmeldung des Titel-Sponsors BASF rasch die Entscheidung, statt ‚drei aus fünf‘ dieses Mal ‚zwei aus zwei‘ Wettkämpfen in die Wertung zu nehmen. Jeder Sportler, der bei den Cup-Rennen in Heidelberg und Viernheim 2021 teilnimmt, wird automatisch auch für den Cup gewertet.

Eine olympische und eine Sprint-Distanz

Die Genehmigungen zu erhalten, eine Finanzierung auf die Beine zu stellen und die Rennen mit entsprechendem Hygienekonzept und Abstandsregeln durchzuziehen, war beziehungsweise ist für die Organisatoren im Sommer 2021 in jeder Beziehung ein Kraftakt. Deshalb hat nur Heidelberg dieses Jahr einen Wettkampf über die olympische Distanz ausgerichtet. Beim V-Card Triathlon in Viernheim werden sich die Sportler auf einer Sprint-Distanz messen.

„Da lediglich zwei Rennen stattfinden und eines davon zudem ausnahmsweise über die Sprintdistanz geht, haben wir uns entschlossen, dieses Jahr die Preisgelder für die besten Athleten etwas zu reduzieren. Die Gesamtsieger – männlich und weiblich – erhalten je 1.000 Euro, die Zweitplatzierten 800 Euro und Platz drei ist mit jeweils 600 Euro dotiert,“ erläutert BASF TCRN-Geschäftsführer Jürgen Hilberath. Die besten am Cup teilnehmen Vereine werden für ihre Team-Leistung mit 800, 600 und 400 Euro ausgezeichnet.

Verbundenheit mit Cup honorieren

Auf der anderen Seite möchte Hilberath sich bei den langjährigen Fans des BASF TCRN für ihre Treue und ihre Geduld in Corona-Zeiten bedanken. Beim diesjährigen 24. BASF TCRN werden deshalb die Altersklassen etwas aufgewertet. Die Sportler auf den Plätze 1 bis 3 erhalten jeweils 50, 40 und 30 Euro Einkaufsgutscheine, sowie das traditionelle Teilnehmergeschenk. Die Gesamtsieger werden dabei nicht in die AK-Wertung eingehen.

Nach dem erfolgreichen Rennen in Heidelberg am 25. Juli – mit den Siegern Laura Philipp und Mika Noodt – hofft Hilberath nun auf einen spannenden und fairen Wettkampf in Viernheim am 29. August: „Ich drücke den Veranstaltern die Daumen, dass das Wetter und die Rahmenbedingungen passen und wünsche den Athleten ein tolles Rennen. Und wir alle hoffen, im kommenden Jahr wieder unsere klassische Cup-Serie austragen zu können“.